Tierisch gesund – Medizin, Tipps und Geschichten aus der Tierklinik Oberhaching
Folge 21 – Epilepsie: Gewitter im Gehirn bei Kleintieren
Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Tierhalter zunächst erschreckt: Epilepsie bei Kleintieren. Wenn ein Hund oder eine Katze plötzlich krampft, das Bewusstsein verliert oder ungewöhnliches Verhalten zeigt, ist die Verunsicherung oft groß. Doch Epilepsie bedeutet nicht automatisch, dass das Tier kein gutes Leben mehr führen kann. Dank moderner Diagnostik und wirksamer Medikamente können viele betroffene Tiere heute über Jahre stabil und mit guter Lebensqualität leben.
Wir sprechen darüber, woran man einen epileptischen Anfall erkennt, welche unterschiedlichen Formen es gibt und welche Ursachen dahinterstecken können. Außerdem geht es um Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten und um die Frage, was Tierhalter während eines Anfalls tun sollten – und was auf keinen Fall. Auch klären wir, wann es sich um einen echten Notfall handelt und wann der Besuch bei einem spezialisierten Neurologen sinnvoll ist.
Journalistin Manuela Bauer spricht mit Tierarzt Alexander Paul Sablotni Aguilera über das „Gewitter im Gehirn“ bei Hund und Katze.
Hier geht es zum Podcast:
Shownotes
- Wer ist häufiger von Epilepsie betroffen – Hund oder Katze?
- Wie erkennt man als Halter einen epileptischen Anfall?
- Was ist der Unterschied zwischen einem generalisierten und einem fokalen Anfall?
- Warum können die Symptome bei Katzen subtiler sein?
- Wie lange kann ein epileptischer Anfall dauern?
- Wie reagiert man richtig, wenn das eigene Tier einen Anfall hat?
- Warum sollte man einen Anfall nach Möglichkeit filmen?
- Was sollte man während eines Anfalls unbedingt unterlassen?
- Was passiert bei einem epileptischen Anfall im Gehirn?
- Wann wird ein epileptischer Anfall zum Notfall und wann muss das Tier sofort in die Tierklinik?
- Welche Medikamente gibt es für den Notfall?
- Welche Ursachen können epileptische Anfälle haben?
- Die drei wichtigen Ursachengruppen: reaktive Anfälle, strukturelle Epilepsie und idiopathische Epilepsie.
- Welche Hunderassen haben ein erhöhtes Epilepsierisiko?
- Warum können auch schon Welpen epileptische Anfälle bekommen?
- Wie läuft die Diagnostik beim Tierarzt oder beim spezialisierten Neurologen ab?
- Welche Medikamente werden zur Langzeitbehandlung am häufigsten eingesetzt und wie gut wirken sie?
- Ist Epilepsie heilbar oder lässt sie sich lediglich kontrollieren?
- Können Tierhalter selbst etwas tun, um Anfällen vorzubeugen oder das Risiko weiterer Anfälle zu reduzieren?
In unserer 22. Folge wird Jens Pohl über das Thema „Der letzte Weg mit unserem Haustier – Wann ist es Zeit, Abschied zu nehmen?“ sprechen.
Wir freuen uns auf Sie!
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